Film-Quickie – The Boy, Crazy Kind of Love, Point Break

THE BOY
Ein haarsträubender Film, im positiven Sinne. Endlich mal Nervenkitzel, der auf Stimmung und nicht auf Special Effects setzt. Puppenhorror mal ganz anders. Im Mittelpunkt stehen weniger actionreiche Schreckmomente (auch wenn es gegen Ende dann doch wieder turbulentes Gerenne gibt), mehr die eigene Vorstellungskraft und der dadurch entstehende Grusel. Der Film war ein erfrischend unheimliches Vergnügen und das nicht nur weil ich die Schauspielerin mag.
The Boy 2016

Crazy Kind of Love
Dieser Film ist mehr Familiendrama als Liebesgeschichte, auch wenn die Liebe eine zentrale Rolle spielt. Es geht um den Zerfall einer Familie, nachdem sich die Eltern getrennt haben und den Weg aus dem darauffolgenden Tief. Das schöne an der Inszenierung ist, dass sie mit wenig Tam Tam auskommt und die wunderbaren Charaktere für sich selbst sprechen dürfen. Dadurch hat der Film einen emotionalen Tiefgang, der vergleichbaren Filmen oft fehlt.
Crazy Kind of Love 2013

Point Break
Der Film war okey, mehr auch nicht. Es war rasant und spektakulär erzählt, aber die ursprüngliche Verfilmung von 1991 hat mir besser gefallen. Das lag nicht an den Schauspielern, auch wenn ich sowohl Kurt Russel als auch Keanu Reeves klasse finde. In der alten Version ging es viel mehr um die verschwimmenden Grenzen zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch. Die Neuauflage verkörpert im Grunde das, was mich an den aktuellen Filmen zunehmend nervt. Es geht mehr um Beschallung als darum den Zuschauer zum Nachdenken zu bringen.
Point Break 1991
Point Break 2015

Habt ihr schon einen der Filme gesehen? Wie fandet ihr ihn?