Hallo und willkommen zum dritten Abschnitt bei #BuchdesMonats März. Im ersten Teil haben wir das Cover unter die Lupe genommen, im zweiten einen kurzen Ausflug in den Inhalt unternommen und heute werde ich euch ein paar Gedanken erzählen, die mir während des Lesens durch den Kopf geschossen sind. Vorab, ich mag den Kuss der Lüge und freue mich auf den nächsten Teil, aber es macht wesentlich mehr Spaß über die kleinen Stolpersteine zu lästern.

Ich hatte in Teil zwei von #BuchdesMonats schon den naiven Stil angesprochen. Dabei ging es mir vor allem um die Komposition der logischen Abläufe. Es passiert etwas dramatisches und die Mädels kichern, die Situation ist brenzlig und die beiden Freundinnen haben nichts besseres zu tun, als nach hübschen Kerlen Ausschau zu halten. Das waren Situationen in denen ich schon ab und an die Augen verdreht habe. Aber wie gesagt, die Prinzessin und ihre Hofdame sind relativ jung und in ihrem Alter dreht sich viel um die hormonellen Bedürfnisse.

Als die Prinzessin von ihren Freiheiten als junges Mädchen berichtete, dass sie mit ihren Brüdern Fährtenlesen geübt hat und beim Kartenspielen dabei war, wie ein Gossenmädchen, musste ich auch die Stirn runzeln. Das kam mir unwahrscheinlich vor, nachdem sie als erste Tochter einen besonderen Rang inne hat. Kein Wunder, dass sie abhaut, nachdem die Eltern die Zügel angezogen haben und sie an einen Unbekannten verheiraten wollen. Wie kann man von einem Mädchen erwarten, dass es die Traditionen und Pflichten ehrt, wenn es das halbe Leben lang unterwegs war wie ein Strolch?

Die zwei Mädels fliehen natürlich ausgerechnet in das Heimatdorf der Hofdame. Das wäre ja total abwegig sie dort als erstes zu suchen, oder?

Das Kellnern nimmt man Prinzessin Lia gerade noch ab, denn immerhin hat sie sich ja auch in Kindertagen schon ans Pokern mit den Freunden ihrer Brüder gewagt.

Dann kamen die zwei Herren daher und ich dachte, oh nein, keine Dreieckskiste, bitte. Das entpuppte sich jedoch als unbegründete Befürchtung, denn Lia entscheidet sich recht schnell. Was mich zum nächsten Ausruf brachte, oh nein, natürlich der Bad Boy. Welches Mädchen mag schon den netten, zuverlässigen Prinzen? Das war ein Punkt, an dem ich überlegte, das Buch einfach zu zuklappen. Zum Glück habe ich weiter gelesen, denn der Clue der Geschichte ist richtig toll.

Mehr will ich heute nicht mehr sagen, denn nächste Woche erwartet euch im vierten und letzten Teil von #BuchdesMonats März mein Resümee.