Hier nun der abschließende Teil zum #BuchdesMonats im April. In den vorhergehenden Teilen habe ich euch meine Meinung zum Cover mitgeteilt, kurz den Inhalt der Geschichte umrissen ohne zu spoilern und meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Aber wie gefällt mir die Geschichte insgesamt?

Barb Ylon von Andreas Hagemann ist eine witzige Fantasygeschichte mit grandiosen Hauptfiguren. Der Schreibstil ist individuell und passt zum skurrilen Humor der Charaktere. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt und an manchen Stellen kam mir die Handlung nicht ganz schlüssig vor. Doch trotz kleiner Schwächen war das Buch sehr spannend und ich konnte wieder viel schmunzeln und mich auch ein wenig gruseln. Die Atmosphäre ist düsterer als im ersten Teil von Xerubian. Doch der Sarkasmus und Witz wurde der Stimmung sehr gut angepasst. Ich fühlte mich beim Lesen prächtig unterhalten.

Wer schon das #BuchdesMonats März verfolgt hat, weiß was nun folgt: Die Vergabe von Klecksen und Federn. Kleckse gibt es von mir, wenn mich etwas massiv gestört hat, Federn verleihe ich für Dinge, die ich einfach wunderbar finde.

Eine Feder für die wunderbare Rahmengeschichte. Die Idee mit Gott und dem Billardspiel finde ich richtig gut.

 

 

Eine weitere Feder hat sich die Geschichte mit ihren vier wunderbaren Hauptcharakteren verdient. Sie sind herrlich eigenwillig und facettenreich.

Einen Klecks gibt es von mir für die langweilige Darstellung von weiblichen Figuren. Wenn mal eine Frau in Erscheinung tritt, ist sie grauenvoll oder hat nichts zu sagen. Ansonsten scheinen gleich zwei Planeten überraschend arm an weiblichen Wesen zu sein.

Wenn ihr wissen wollt, was andere von Barb Ylon halten, dann schaut doch mal hier vorbei:
Renies Lesetagebuch