Große Pläne, kleine Pannen

Ich bin eine vielseitig ambitionierte Künstlerin. Nieschen sind nichts für mich, weil sie meine Motivation erdrosseln. Deshalb habe eine lange und abwechslungsreiche Liste an Projekten, die ich umsetzen möchte. Falls euch interessiert, welche Projekte genau, schaut gerne im See-for-free-Bereich auf meinem Patreonkanal vorbei.

Im letzten Herbst habe ich mich gesundheitlich endlich soweit erholt, dass ich meine künstlerische Arbeit vernünftig planen kann und nicht weiter gefühlt von der Hand in den Mund arbeite. Und ich habe einen drei Stufen Plan erstellt, den ich in den kommenden drei Jahren (25/26/27) auf Umsetzbarkeit prüfe und anpasse.

Stufe 1: Meine Autorinnenarbeit auf das nächste Level heben.

Bücher raus gebracht habe ich in den letzte Jahren immer wieder, aber wenig von den Werkzeugen zur Vermarktung genutzt, die zur Verfügung stehen. Ich habe Releases sehr kurzfristig geplant und kaum Werbung dafür gemacht und auch keine Vorbestelleraktionen durchgeführt. Das werde ich ändern.

Stufe 2: Gewinne erzielen

Ohne konkrete Finanzplanung und vor allem auch Finanzierungsplanung, ist das Herausbringen von Büchern als verlagsunabhängige Autorin nicht leicht. Daran möchte ich arbeiten, so dass sich meine Arbeit auch bezahlt macht.

In Stufe 2 25/26 werde ich mir Buchmessen und Cons anschauen, herausfinden, was ich mir von der jeweiligen Teilnahme konkret verspreche und ob es sich für mich lohnt. Dabei sind Ausgaben-Gewinn-Rechnung, Netzwerken und Kundenaquise meine drei Messlatten.

Außerdem produziere ich überlegt Werbe- und Kunstmateriel und teste wo und wie sich meine Kunst neben meinen Büchern verkaufen lässt.

Stufe 3: Dienstleistungen

Dienstleistungen biete ich schon eine Weile als Austauschleistung an, gehe dieses Jahr endlich offensiver an die Sache. Auf meiner Webseite gibt es jetzt eine Kostenaufstellung und ich biete Illustartonsanfertigung und Lektoratsdienste an. Meine Performance in der Kundenaquise könnte ich definitiv noch verbessern.

Um meinen Drei-Stufen-Plan umzusetzen, habe ich ein neues Kalender- und Arbeitsslotsystem, dass ich seit zwei Monaten teste und ich habe schon einige Erkenntnisse gewonnen. Zeit-Tracking finde ich hilfreich und Sticker, die mich optisch beim Prioritätensetzen unterstützen. Und die häufigeren Streamingzeiten bei Twitch ordnen meinen Arbeitsalltag auch noch einmal.

Wichtig bei all dem Eifer ist es, die Pausen und Auszeiten gezielt mit einzubeziehen und sie schon im Vorraus ausreichend und frühzeitig zu setzen. Das vergesse ich schnell, weil ich ständig an etwas arbeiten würde, wenn es ginge.

Wie die Umsetzung meiner Pläne läuft und was ich konkret in den drei Stufen jeweils in Angriff genommen habe, könnt ihr im Newsletter lesen. Ein Update folgt etwas später auch hier im Blog.

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